Dafür, dass Unternehmen in der Google Suche für bestimmte Anfragen erscheinen, können Inhaber einiges tun. Ein Google My Business Eintrag und Bewertungen werden immer wichtiger. Oftmals werden diese Möglichkeiten von Unternehmern jedoch noch nicht ausreichend genutzt. Nachfolgend werden die wichtigsten Bausteine dargestellt.

Google My Business als Grundlage

Google braucht zunächst die wichtigsten Eckdaten zu einem Unternehmen. Der Inhaber sollte die Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten im Google My Business Eintrag eintragen und aktuell halten. Die sogenannten NAP-Daten (Name, Address, Phone) sind dabei absolutes Mindestmaß und sollten 1 zu 1 mit den Daten auf der Unternehmensseite übereinstimmen.

Das Angebot sollte thematisch zur Suchintention des Interessenten und zum Unternehmensprofil passen. Ein Dachdecker möchte nicht für die Suchanfrage nach einem Friseur in den Google-Suchergebnissen erscheinen und umgekehrt. Eine passende Google My Business Beschreibung und die eigene Website sollten daher für die Branche relevante und passende Inhalte für Nutzer (und damit Google) bereitstellen.
Kennt Google diese Daten, ist der erste Schritt zu einer Platzierung in den Suchergebnissen getan – Google kann bei einer Suchanfrage jetzt relativ einfach entscheiden, ob sich das Unternehmen thematisch überhaupt im gefragten Umfeld befindet. Dies ist in der lokalen Suche hilfreich, um gegen die Konkurrenz der jeweiligen Branche bestehen zu können. In 2019 machen lokale Suchanfragen durch Mobilgeräte weiterhin einen Großteil der Suchanfragen aus.

 

Bekanntheit bei und mit Google

Das bedeutendste Kriterium für Google, ob ein Unternehmen tatsächlich existiert, sind Bekanntheit und Vertrauens-Signale (sog. Trust-Signals). Durch eine bessere Platzierung in den Google Suchergebnissen wird ein Unternehmen zwar für bestimmte Anfragen bekannter – allerdings muss es schon vorab die richtigen Anreize für Google geschaffen haben, um überhaupt in Betracht gezogen zu werden.
Google nutzt verschiedene Signale, um die Relevanz des Unternehmens einordnen und durch Darstellung in den Suchergebnissen, dessen Bekanntheit steigern zu können. Zu den eben genannten Google My Business Daten ist aktives Bewertungsmanagement ein wichtiges Signal.

Bewertungen liefern starke Impulse für die Google-Suchergebnisse

Die wohl stärksten Indikatoren für User und Suchmaschinen sind Bewertungen. Viele Nutzer geben an, erst Bewertungen zu lesen, bevor die Wahl auf ein Unternehmen, eine Dienstleistung oder ein Produkt fällt. Es ist längst kein Geheimnis mehr, wie wichtig Bewertungen geworden sind. Inhaber sollten daher vermehrt auf gutes Bewertungsmanagement setzen und keine Angst vor negativen Bewertungen haben. Die Vorteile überwiegen, vor allem bei richtigem Umgang mit kritischen Verbraucherstimmen, eindeutig.

Bewertungen lassen sich in drei Bereiche einteilen:

1. Wie gut sind Bewertungen

Ein Kunde wird sich immer erst den Bewertungsdurchschnitt, also in den meisten Fällen die Sternezahl, ansehen. Sind die Bewertungen im Schnitt schlechter als erwartet, fällt die Entscheidung unter Umständen auf einen besser bewerteten Konkurrenten. Aber keine Angst vor schlechten Bewertungen – gibt es genügend andere Bewertungen, fallen negative Bewertungen nicht mehr so stark ins Gewicht.

2. Wie viele Bewertungen hat ein Unternehmen

Eine Handvoll 5-Sterne-Bewertungen wirken nicht annähernd so überzeugend, wie etwa ein 4,5 Sterne-Durchschnitt bei deutlich mehr Bewertungen. Hilfreich ist bei hoher Anzahl auch, dass sich der Kunde ein möglichst breites Bild machen kann.

Zudem steigt das Vertrauen in die Echtheit. Denn eine hohe Interaktion wird als ehrliches Interesse verschiedenster Nutzer und Kunden erkannt.

3. Wie aktuell sind die Bewertungen

Auch die Aktualität spielt hier eine entscheidende Rolle. Meistens werden aktuelle Bewertungen als positives Signal wahrgenommen und schlechte Bewertungen können allein schon dadurch an Gewicht verlieren, dass sie bereits älter sind und es viele positive neue Bewertungen gibt. Kunden können erkennen, dass nicht alles schlecht ist und der Inhaber auf Probleme reagiert und diese behoben hat.

Zwei von diesen drei Punkten können Unternehmer mit Meinungsmeister abdecken:
Bewertungen sammeln wird für jeden Inhaber, unabhängig von der Branche, mit passenden Produkten leicht gemacht. Zudem müssen sich die Bewerter nicht erst registrieren, eine App installieren, oder ähnliches. Eine weitere Hürde für die Abgabe einer Bewertung wird damit abgebaut. Es können kontinuierlich weitere Bewertungen gesammelt und die Aktualität der Bewertungen damit wie von alleine beibehalten werden.

Aktives Sammeln von Bewertungen

Proaktives Sammeln neuer Bewertungen hat zusätzlich den Vorteil, dass Bewertungen häufig besser abgegeben werden, wenn Kunden durch die Bitte um eine Bewertung eine positivere Einstellung gegenüber dem Unternehmen bekommen. Kunden freuen sich darüber, dass ihre Meinung geschätzt wird. Auch, wenn der Kontakt einmal nicht zufriedenstellend war.

Mit den Meinungsmeister Bewertungsprodukten kann der Inhaber schnell und einfach auf Bewertungen reagieren. Kunden und Interessenten fühlen sich ernst genommen.

Gerade für neugierige Interessenten sind Inhaberantworten wichtig, um sich vorab ein Bild machen und für das Unternehmen entscheiden zu können. So kann die Entscheidung, weitere Konkurrenten für Vergleiche heranzuziehen, in vielen Fällen vorab verhindert werden und damit ein neuer Kunde gewonnen werden. Der Unternehmer profitiert dadurch doppelt von der Antwortmöglichkeit – Kunden werden gehört und ernst genommen und potentielle Kunden erleben von Beginn an ein gutes Verhältnis zum Unternehmen.
Sorgt der Inhaber eigenständig für Kundenbewertungen, sorgt er wiederum dafür, dass dem Unternehmen mehr Vertrauen in Kundenfreundlichkeit und Support entgegengebracht wird.

Wichtig ist die Verifizierung von Bewertungen: Eine Bewertung, die direkt im Unternehmen vergeben wurde, spiegelt die Meinung eines echten Kunden wider. Dieser muss also in irgendeiner Weise vor Ort in Kontakt mit dem Unternehmer gewesen sein. Die Gefahr durch Fake-Bewertungen negativ beeinflusst zu werden, ist damit deutlich minimiert.
Vor Ort und zum Zeitpunkt größter Kundenzufriedenheit gewonnene Bewertungen können für die Relevanz in der Google Suchergebnisliste eine größere Rolle spielen als sonstige Bewertungen.

Inhaber sollten also neben Basics, wie Google My Business und einer aktiv gepflegten Website, verstärkt auf neue und verifizierte Bewertungen setzen, um ihr Ranking in den Google Trefferlisten nachhaltig positiv zu beeinflussen.
Die Bekanntheit des Unternehmens steigt und es kann dadurch besser von Google gefunden und den richtigen Suchanfragen zugeordnet werden. Dank professionellem Bewertungsmanagement.